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Gründe
Grundhaltung
Nachdem das Räsonnieren über den Zustand soziologischer und sozialphilosophischer Theoriebildung nach der Einsicht in die Impotenz theoretischen Begreifens zu einer bestimmten ,praxisphilosophischen‘ Resignation führte und gleichzeitig dazu motivierte, Ausschau zu halten nach starken Gegenpositionen zur Theorieimpotenz-These, nämlich nach der Differenzphilosophie in der Version Luhmanns, bleibt als möglicher Zustand des Weiterdenkens nur noch ein exzentrisch paradoxes Hinauskatapultieren aus den Räumen kategorialen Nachdenkens übrig, das nun, nach der Abschreibung und im Horizont einer neuen Theorie der Physis, hoffentlich ohne Bemühung der doppelten Negation wieder Haltungen sucht: ,erkennenstheoretisch‘ im kreaturalen Nachdenken, sozioanthropologisch im rigorosen Glück, und gesellschaftstheoretisch in der technogenen Nähe.
Grundaufgabe
Die historisch verschiedenen Versuche, den Menschen auf die Erde zu bringen, haben, jetzt zu Beginn des 21. Jahrhundert, so viel Grammatik angehäuft, daß man versuchen könnte, aus der Grammatik etwas herauszulesen. Man könnte lesen, daß all diese Formen und Fassungen in einem eigenen Kosmos passiert sind. Und dieser Kosmos heißt Sinn.
Die zentrale Forschungsrichtung im Begriff der technogenen Nähe versucht, transgredierende Fortentwicklungen der Einwohnung (Oikeiôsis) der Menschen aufzufinden, die nicht mehr im Sinnkosmos beheimatet sind, die nicht mehr im Sinnkosmos dingfest gemacht werden können. Dabei wird auf eine hoffentlich nicht-naive Weise abzusehen sein von einer noch hegemonialen Gleichung, in der die Differenzierung der Technik eine Entdifferenzierung der Kultur ergibt.
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