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Technogene Nähe
„Technogene Nähe“ besteht als mehrjähriges Forschungsprojekt in der Ausarbeitung soziologischer Paraphrasen über das mögliche Zuendegehen eines anthropologischen missing links.
Die Kernthese als Frage lautet: Kann das im Zuge der Evolution des Vermögens zur Distanzierung nicht mitevoluierte Vermögen von Menschen, eine Nähe, eine Verbindung, eine Motivation zu großformatigen, abstrakten Gebilden herzustellen, nun mit der rigider werdenden Technologisierung der Existenz überhaupt zum ersten Mal angesprochen werden, so daß erst jetzt, mit Beginn und im Laufe des 21. Jahrhunderts, ein Sprung im prometheischen Gefälle passieren könnte und es möglich wird, daß Menschen mittels, in und durch Technologie zu ‚kommunizieren’ vermögen mit gesellschaftlichen Abstrakta, und zwar emotional, motivational, vielleicht sogar mantisch?
Für 2005 ist eine Buchpublikation in Aussicht.
Daneben gibt es einen Forschungsstrang, der sich der Technik zwischen Vertrag und Norm widmet. Kernfrage ist hier eine neue Positionsbestimmung der Technik im Spannungsfeld vertrags- und sozialnormierender Motive des Gelingens sozialer Beziehungen.
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